Premiere

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Der Hochdecker wird als Experimental voraussichtlich erst ab 2012 fliegen, aber dann auch nicht über Land, sondern nur in Platznähe, aber mit Kunstflugzulassung. Zuvor müssen noch Belastungsversuche durchgeführt, und auch der passende 110 PS starke Umlaufmotor Oberursel UR II muss seine Prüfstandläufe bestehen. Eingebaut ist derzeitig als Platzhalter ein 80-PS-Le-Rhône-Motor.
Beide Motorentypen  werden in Neuseeland in Kleinserie nachgefertigt, wo sich eine beeindruckende Szene mit Flugzeugen aus dem Ersten Weltkrieg etabliert hat. Formationen mit bis zu sieben Fokker Dr.I sind dort bei Flugtagen keine Seltenheit. Dort werden auch die täuschend echt aussehenden MG 08/15 für die Fokker gefertigt, aus Metall, Gummi und Kunststoff.
Nach der Fertigstellung der D VIII arbeitet Engels jetzt an der Fokker E III, die in Aalen als Gerippe zu sehen war und an weiteren Projekten wie Fokker D VII oder Pfalz.
Für Achim Engels sind die die Fokker E III und D VIII der Grundstock für sein eigenes geplantes Museum, für das er allerdings noch einen Mäzen sucht. Bis dahin wird der Betrieb der Flugzeuge wohl in Aalen stattfinden, wo der Luftsportring eine Unterstellmöglichkeit bietet.
Peter W. Cohausz/MaW

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Fokker D VIII/E III
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