Premiere

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Der bekannte bedruckte Tarnstoff am Rumpf wurde ebenfalls nach historischen Vorlagen in Deutschland gewebt und in Österreich bedruckt. Vorausgegangen waren zwei Jahre Versuche mit Farben und Drucken. Die Bestellnummer 730/10 am Rumpf führt den historischen Nummernzug fort. Bei 729/18 endete 1918 der Nachweis für die letzte originale Fokker D VIII und die 10 steht für das Jahr 2010.
Mit dem Bau begonnen hatte Engels 2005 zusammen mit zwei weiteren Fokker D VIII, die bereits nach Neuseeland geliefert worden sind. Mit der ihm eigenen Akribie wurde nach historischen Zeichnungen und Dokumenten unter den Augen eines modernen Bauprüfers streng nach den Fertigungsmethoden von 1918 gearbeitet, soweit dies heutige Zulassungsvorschriften erlauben. Die Ausrüstung ist ebenfalls authentisch. Drehzahlmesser, Kompass, Benzinuhr und Zündschloss, dazu Gashebel, Zündverstellung, und Benzinhahn – mehr brauchte der Fokker-Pilot 1918 nicht (siehe FLUGZEUG CLASSIC 2/08 und 4/10.)

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Fokker D VIII/E III
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