Hahnweide - Ein Treffen wird erwachsen

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In bewährter Tradition fanden zahlreiche Flugzeuge aus Frankreich den Weg zur Hahnweide. Eric Goujon und Christophe Jacquard flogen mit dem PS-starken Duo Spitfire Mk. XIX und Sea Fury FB.11 aus Dijon ein, und die Abordnung aus La Ferté-Alais brachte neben der Ju-52 und T-28 auch die P-40 und P-51 mit nach Süddeutschland. Jacques Habert und Marc Mathis als eingespieltes Team zeigten dann auch am Freitag eine sehr dynamische Vorführung mit beiden Maschinen.

Am Samstag musste diese Vorführung leider entfallen, da sich aufgrund der vielen Rundflüge und abfliegender Maschinen selbst am späten Nachmittag kein Zeitfenster mehr fand.
So zog sich das Flugprogramm bis kurz vor Sonnenuntergang gegen halb Acht hin, als viele Besucher, geschafft von den sehr sommerlichen Temperaturen, das Gelände bereits verlassen hatten. Der Rest machte es sich auf den Bierzeltbänken gemütlich, als der Fokker-Dreidecker des Flugmuseums Koch schließlich noch einmal durch die Luft wirbelte.

Weit mehr als 300 angemeldete Flugzeuge zeigen deutlich, dass die Hahnweide neben dem Oldtimer-Spektakel auch weiter ein Fliegerfest geblieben ist und ihren gewissen Charme behalten hat. Denn während man andernorts in den Abendstunden dezent des Veranstaltungsgeländes verwiesen wird, geht es hier am Abend im Hangar bei der Pilotenparty gleich vor Ort in die Verlängerung. Denn nach der Show ist vor der Show. So auch wieder am 6. bis 8. Sptember 2013. Unbedingt vormerken!
Andreas Zeitler/Markus Wunderlich

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30 Jahre Hahnweide: vom gemütlichen Fliegertreffen
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