Das unverschämte Glück des Hans Fahrenbergers

Der Motor: ausgefallen. Der Landeplatz: nur das aufgepeitschte Mittelmeer voraus. Chancen: null, weil die Bf 109 G-6 nach einer Not­wasserung sinkt wie ein Stein. Jagdflieger Hans Fahrenberger überlebte diesen Hexenkessel, das Wrack seiner Messerschmitt zählt heute zu den schönsten im Mittelmeer.

In 45 Metern Tiefe liegt das Wrack von Hans Fahrenbergers Bf 109 G-6 im Mittelmeer. © Lino von Gartzen
In 45 Metern Tiefe liegt das Wrack von Hans Fahrenbergers Bf 109 G-6 im Mittelmeer.

Der 7. März 1944 war der Tag, an dem Horst Rippert mit dem Abschuss einer Boeing B-17 seinen ersten Luftsieg anerkannt bekommen hatte. Doch zum Feiern war Rippert – jenem Piloten, der mit dem Abschuss des Schriftstellers und Aufklärerpilotens Antoine de Saint-Exupéry im Juli 1944 in Zusammenhang gebracht wird (siehe FLUGZEUG CLASSIC 6/2008 und 1/2009) – nach seiner Landung überhaupt nicht zumute. Mit seinen Gedanken war Rippert ganz wo anders, denn sein Staffelkamerad Hans Fahrenberger von der Jagdgruppe Süd und dessen Bf 109 waren verschollen. Am Mittag hatte Fahrenberger südöstlich von Marseille über dem Mittelmeer noch zusammen mit einer weiteren Bf 109 eine Phalanx von 40 US-Bombern angegriffen, dazu schwirrten einige sehr lästige P-38 als Geleitschutz um die Bomber. Ein ungleicher Kampf für die zwei Bf 109.

Diesen aufwühlenden Tag fasst Horst Rippert in seinen Memoiren folgendermaßen zusammen: »Wir waren soeben gelandet. Leicht hatte es uns der Mistral wahrlich nicht gemacht. Mit 100 Kilometern pro Stunde Luftgeschwindigkeit fauchte er durch das Rhône-Tal. […] Ich schleppe mich zum Funker, der seinen Hörer krampfhaft ans Ohr presst.

Da – wiederholt die aufgefangenen Wortfetzen: ›Motorschaden … zehn Kilometer vor der Küste … mache Wasserlandung … aus … aus!‹ Armer Hans! Mit einer Landmaschine in diesen Hexenkessel zu schlittern – fast aussichtslos! In wenigen Minuten ist der Raum leer. Hier heißt es nur noch: starten und suchen; suchen nach einem winzigen Punkt inmitten des schaumkronenübersäten, aufgepeitschten Meeres.

Beim dritten Start blendet mich die schon tief im Westen stehende Sonne. Armer Kerl, solltest du schwimmen, dann bleiben dir nur noch wenige Stunden – oder hat dich das salzige Ungeheuer schon vertilgt?

Wieder sehe ich nichts, nur ein Seenotschiff tanzt wie ein Streichholz auf den grünblauen Wasserklippen. Draußen auf dem Felsen-Eiland steht der Leuchtturmwärter und winkt, anscheinend machen wir ihm Spaß. Doch weiter sehe ich nichts, keinen Kopf, keine Schwimmweste. Müde und zerschlagen gebe ich mit ausgedörrter Kehle meinen Bericht nach der Landung zur Hauptstelle weiter.«

Rippert hatte nach den erfolglosen

Such­­einsätzen seine Hoffnung schon längst aufgegeben. Er hatte nicht die leiseste Ahnung, dass er seinen Kameraden Fahrenberger schon längst gesehen hatte – und zwar lebendig! Denn beim winkenden Leuchtturmwärter handelte es sich um niemand anderen als den vermissten Fahrenberger. Was war wirklich geschehen, wo war dessen Bf 109 und wann würde der gestrandete Pilot von seinem Insel-Exil erlöst werden?

Ein Motor, aber keine Spur

Rollen wir die Geschichte von hinten auf, genauer gesagt im Frühjahr 2005. Unser Forscherteam – außer mir waren auch Luc Vanrell, Philippe Castellano und Klaus Fischer im Boot – stand vor einem Rätsel. Denn an der Absturzstelle von Antoine de Saint-Exupéry nahe Marseille fand sich ein unbekannter DB-601-Motor unter Wasser. Dessen Herkunft galt es zu ergründen. Nicht sehr viel war bis dahin über deutsche Jagdflieger vor der Mittelmeerküste bekannt. Zur Jagdgruppe Süd, vormals Ergänzungsjagdgruppe Süd, existierte keine Geschwader-Chronik. Auch in deutschen Archiven war zu diesem Kriegsschauplatz im Jahr 1944 nur sehr wenige Dokumente zu finden, Verlustlisten sind nicht erhalten.

Unser Team begann daher, auch die anderen bekannten Messerschmitt-109-Wracks in der Gegend zu untersuchen. Quasi im Ausschlussverfahren sollte damit sichergestellt werden, dass der unbekannte Motor nicht zu einer bereits identifizierten Maschine gehört. Gleichzeitig erhofften wir uns mehr Informationen zu den in Südfrankreich stationierten Einheiten und den Einsätzen ihrer Piloten. Im Rahmen dieser Vorabrecherchen konnte so parallel das Wrack einer Bf 109 bei der Île de Bagaud identifiziert und ein Fliegerschicksal geklärt werden.

Auch ein weiteres, gut erhaltenes Wrack wurde vor Marseille betaucht: die Messerschmitt Bf 109 von Hans Fahrenberger bei der Leuchtturminsel Planier. Die Insel liegt 15 Kilometer südlich von Marseille auf offener See. Der markante Leuchtturm ist ein Wahrzeichen der französischen Hafenstadt und schon von weitem zu erkennen. Nahe der Insel, in 45 Metern Tiefe, liegt das Bf-109-Wrack fast vollständig erhalten; zufällig entdeckt bei der Suche nach einem gesunkenen Schiff.

Das Jagdflugzeug ist zudem in relativ gutem Zustand, Taucher bezeichnen es als eines der schönsten Flugzeugwracks dieser Region. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei aber weniger das Wrack selbst – denn die Identität dieser Messerschmitt war schon bekannt –, sondern vielmehr dessen Pilot: »Hans im Glück« Fahrenberger. Wenn »Hans im Glück« erzählt...

Kurz nach dem Tauchgang in Südfrankreich trafen wir uns mit dem ehemaligen Piloten der Jagdgruppe Süd in München, um von ihm als einem der letzten noch lebenden Zeitzeugen aus erster Hand Näheres über die Einsatzbedingungen der Piloten in Südfrankreich zu erfahren. Natürlich kam Hans Fahrenberger auch auf jenen verwegenen Einsatz im März 1944 zu sprechen...

Kurz nach dem Tauchgang in Südfrankreich trafen wir uns mit dem ehemaligen Piloten der Jagdgruppe Süd in München, um von ihm als einem der letzten noch lebenden Zeitzeugen aus erster Hand Näheres über die Einsatzbedingungen der Piloten in Südfrankreich zu erfahren. Natürlich kam Hans Fahrenberger auch auf jenen verwegenen Einsatz im März 1944 zu sprechen...

Neben der Funktion als Ergänzungsgruppe für verschiedene Jagdgeschwader hatte die Jagdgruppe Süd zudem die Aufgabe, den Luftraum über Südfrankreich und besonders die Häfen von Marseille und Toulon zu schützen. Der Hafen von Toulon, wichtigster Militärhafen und U-Bootstützpunkt an der französischen Mittelmeerküste, war in den Monaten zuvor bereits zwei Mal das Ziel von schweren alliierten Luftangriffen gewesen. Aus diesem Grund wurde zudem das Einsatzkommando Jagdgruppe Süd aufgestellt. Die wenigen erhaltenen Dokumente und Aussagen deuten darauf hin, dass diese Einheit aus einem Schwarm bestand, der »unbelastet« vom Ausbildungsbetrieb an küstennahen Flugplätzen wie Marseille-Marignanne und Salon de Provence stets in Bereitschaft auf alliierte Angriffe wartete.

Am Morgen des 7. März 1944 rechnete auf deutscher Seite jedoch niemand mit einem erneuten Angriff, denn es herrschte in Südfrankreich starker Mistral, der berüchtigte Nordwind. Feldwebel Hans Fahrenberger und Oberleutnant Ernst-Georg Altnorthoff hatten an diesem Morgen Bereitschaft bei der zweiten Staffel.

Fliegender Wechsel

Während eines Theoriekurses der Alarm: Ein alliierter Verband wurde geortet und schien sich der südfranzösischen Küste zu nähern. Ziel mehrerer Bombergruppen der 15th US Airforce war an diesem Tag der Hafen von Toulon mit seinem U-Bootbunker. Das bedeutete für den erfahrenen Piloten den fliegenden Wechsel zwischen Theorieunterricht und praktischem Einsatz. Der Einsatzbefehl des Alarmstarts lautete: Aufklärung, um den US-Verband nach Möglichkeit noch vor der Küste abzufangen und angreifen zu können. Die beiden abflugbereiten Messerschmitts der Bereitschaft starteten als Vorhut in Avignon in Richtung Süden.

Etwas später folgten weitere 20 bis 30 Flugzeuge der Jagdgruppe Süd. Auch das Einsatzkommando war schon in der Luft und griff um 10:45 Uhr eine der Bombergruppen bei Toulon an. Einige Kilometer weiter nördlich über dem Mittelmeer, südöstlich von Marseille, kam es dann um 10:50 Uhr zu dem ungleichen Luftkampf. In der Rolle des kleinen Davids die beiden deutschen Jagdflugzeuge mit Fahrenberger und Altnorthoff; ihnen gegenüber ein Pulk von ungefähr 40 US-Bombern samt einer Gruppe von P-38 Lightnings, die den Bombern kraftstrotzenden Geleitschutz gaben.

Die Kondensstreifen der »Combatbox« waren schon von weitem zu erkennen, beide Piloten versuchten, in eine optimale Angriffsposition zu gelangen. In einer Höhe von über 6000 Metern begannen sie nach Abschätzung der Lage ihren Angriff, mit der Sonne im Rücken stürzten sich die beiden Messerschmitts aus der Überhöhung auf den Bomberverband. Doch die Bomberbesatzungen hatten die Angreifer bereits bemerkt. Die Bordschützen eröffneten ihr gesamtes Abwehrfeuer auf die beiden Jagdflugzeuge. Fahrenberger näherte sich schnell von oben dem Pulk, schoss kurz aus 100 Metern Entfernung auf einen der Bomber und tauchte im Sturzflug durch den Verband.

Ein Crewmitglied eines US-Bombers beschreibt den Angriff von zwei bis drei Messerschmitts auf seinen Verband bei einem Einsatz gegen Toulon. Zwar sind seine Angaben nicht exakt datiert, auch ist nicht ersichtlich, ob er selbst oder ein Freund von diesen Erlebnissen berichtet. Doch Zeitraum, Angriffsziel und Ablauf des Luftkampfes stimmen verblüffend exakt mit den Ereignissen des 7. März 1944 überein, sodass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um dasselbe Ereignis handeln muss.

»Das sind doch nur Flugschüler«

Aus der Perspektive dieses Mannes hört sich das ganze so an: »Wir waren eingeteilt, einen Bomberpulk beim Einsatz gegen Toulon anzuführen. Im Briefing vor dem Einsatz wurde uns mitgeteilt, dass wir nicht mit Jägern zu rechnen hätten; und wenn doch welche auftauchen sollten, bräuchten wir uns deshalb keine Sorgen machen. Es gäbe nur eine Jagdfliegerschule und die ›Boys‹ würden nur geführte Übungsangriffe fliegen.

Als wir uns dem Zielgebiet näherten, meldete jemand ›Jäger im Zielgebiet‹. Wir machten uns keine Sorgen, es sind ja nur ein paar Flugschüler. Als wir näher kamen, stürzte sich eine ›109‹ direkt von oben auf uns. Die Bordschützen unseres Flugzeugs und die der Flügelmänner eröffneten das Feuer auf die Messerschmitt. Wir sahen die Geschosse an ihrer Nase abprallen. Aus der Nähe schickte das deutsche Jagdflugzeug einen kurzen Feuerstoß aus seinen Bordwaffen. Wir erhielten einige Treffer aus der Maschinenkanone und den MGs, aber wir flogen noch und niemand war verletzt. Kurz vor einem Zusammenstoß drehte sich die Messerschmitt im letzen Moment auf die Seite und tauchte zwischen uns durch. Der Bordschütze in der unteren Rumpfkanzel eröffnete das Feuer und konnte Treffer beobachten.

Eine zweite ›109‹ griff auf dieselbe Weise an, sie brachte unseren rechten Flügelmann zum Absturz. Eine zweite Messerschmitt schoss später den linken Flügelmann ab. Es muss eine ausgezeichnete Fliegerschule gewesen sein.«

Im weiteren Luftkampf gelang es Oberleutnant Altnorthoff, eine P-38 abzuschießen beziehungsweise schwer zu beschädigen. Bislang ist kein Totalverlust von US-amerikanischen Flugzeugen bei diesem Angriff bekannt. Mehrere Maschinen kamen aber stark beschädigt und über Umwege nach diesem Einsatz zu ihren Einsatzflughäfen zurück. Von deutscher Seite wurden drei Abschüsse anerkannt: zwei B-17-Bomber und eine P-38.

Rein rechnerisch keine Chance

Auch Hans Fahrenberger fing seine Maschine aus dem Sturzflug ab, um erneut anzugreifen. Aber seine Bf 109 war beim ersten Angriff bereits mehrfach getroffen worden, der Motor machte schlapp. Die Chancen, eine Notlandung oder einen Fallschirmabsprung über See fern der Küste zu überleben, standen an diesem Tag denkbar schlecht, Schuld daran war der starke Mistral. Er peitschte die See auf; hohe Wellen und die starke Strömung würden einen notgewasserten Piloten schnell weit auf das offene Meer hinaus abtreiben lassen.

Noch während seine Messerschmitt unerbittlich an Höhe verlor, sichtete der »Hans im Glück« Fahrenberger die Île de Planier mit ihrem hohen Leuchtturm in gerade noch erreichbarer Entfernung. Diese kleine Insel war die einzige Rettung für Fahrenberger, denn das Festland lag 15 Kilometer entfernt. Sein unfreiwilliger Segelflug reichte gerade noch bis zu diesem Eiland, Fahrenberger suchte nach der besten Stelle für eine Notlandung. Er hatte einen letzten Plan – und der musste nun gelingen, sonst kostete es sein Leben. 100 Meter nordwestlich der Insel, auf der dem Wind zugewandten Seite, setzte er sein Jagdflugzeug erfolgreich in die aufgewühlte See. Aber während größere Maschinen sich oft noch über Wasser hielten, hatte die Bf 109 den Nachteil, dass sie unmittelbar nach einer Wasserlandung sank wie eine geflutete Tonne. Die stürmische See hatte Fahrenberger im tödlichen Griff.

Überlebenskampf in Etappen

Erst einige Meter unter der Wasseroberfläche schaffte Fahrenberger es gerade noch, seine Gurte zu öffnen. Zum Glück war in seinem Fallschirmsack noch eine Menge Luft eingeschlossen, dieses Polster drückte ihn wie ein Hebesack an die Oberfläche. Was ihm zunächst das Überleben sicherte, drohte schnell zum Verhängnis zu werden: Der Fallschirmsack war an Fahrenbergers Gesäß befestigt und drückte seinen Kopf vehement unter Wasser, an Schwimmen war so überhaupt nicht zu denken. Mit letzter Kraft konnte er sich vom Schirm befreien, endlich wieder etwas Luft in den Lungen! Fahrenberger erkannte: Seine Rechnung ging auf, die Position war optimal. Wie beabsichtigt trieben ihn Strömung und die Wellen genau auf die kleine Insel zu.

Doch zu früh gefreut: Ausgerechnet auf dieser Seite der Insel ragen die Felsen mehrere Meter hoch senkrecht aus dem Wasser. Bei diesem Seegang war nicht daran zu denken, hier unversehrt auf die Insel zu gelangen. Wieder einmal kommt ihm Fortuna, diesmal in Form einer kleinen Bucht, zu Hilfe. Eine Seite dieser Bucht war der Brandung nicht so stark ausgesetzt, mit allerletzter Kraft konnte er hier die rettende Insel erklimmen.

Nach und nach kam Hans Fahrenberger wieder zu Kräften. Erst einmal runter mit seiner nassen und kalten Fliegermontur. Er zog sich komplett aus. Die Insel war zu dieser Zeit verlassen, der Leuchtturm nicht besetzt. Am Horizont sah Fahrenberger verschiedene Schiffe vorbeiziehen – doch viel zu weit entfernt, um seine Notzeichen zu erkennen. Am Nachmittag flogen seine Staffelkameraden, darunter auch Altnorthoff und Horst Rippert, mehrere Sucheinsätze nach dem vermissten Hans.

Wer winkt denn da?

Ohne allzu viel Hoffnung suchten sie das Meer südlich von Marseille ab und überflogen dabei auch die Île de Planier. Neben dem Leuchtturm sahen sie den einsamen, nackten Mann, der ihnen freudig zuwinkte. Obwohl sie diesen »Nudisten« für den Leuchtturmwärter hielten, meldeten die Kameraden den seltsamen Vorfall nach ihrer Rückkehr am Fliegerhorst. Doch Moment Mal, dieser Leucht­turm auf der Île de Planier war doch nicht besetzt, das ergaben die Nachfragen. Es konnte sich also überhaupt nicht um den Leucht­turmwärter handeln.

Kurz vor der Dämmerung erreichte eine deutsche Rettungseinheit aus Marseille mit einem Boot die Insel. Die See war noch zu stürmisch, um anlegen zu können. Nach mehreren Versuchen gelang es, per Schlauchboot anzulanden und Hans Fahrenberger von seinem Inselexil zu erlösen. Fahrenberger pausierte nach seiner Rettung nur wenige Tage im Hospital, dann diente er noch einen Monat als Ausbilder in Südfrankreich und kehrte danach zu seinem Geschwader, dem JG 27, als aktiver Jagdflieger zurück.

Der Geschichte seiner Rettung von der Insel sowie fünf weiteren überstandenen Abstürzen und Notlandungen in Afrika, Frankreich und an der Ostfront – alle mit jeweils glücklichem Ausgang – verdankte Fahrenberger seinen Spitznamen »Hans im Glück«. Er überlebte als einer der wenigen Piloten der Jagdgruppe Süd den Krieg.

Fast 50 Jahre später war Fahrenberger wieder auf der Île de Planier. Diesmal aber nicht als gestrandeter Pilot, sondern auf Einladung französischer Taucher zu einem Besuch bei »seiner« Messerschmitt. Am 10. Oktober 2009 starb Hans Fahrenberger im Alter von fast 90 Jahren in München.

Text: Lino von Gartzen
Quellen und Dank: Hans Fahrenberger, Horst Rippert, Ernst- Georg Altnorthoff, Jan-Pierre Joncheray, Philippe Castellano, Luc Vanrell, Guy Julien, Klaus Fischer, Militärarchiv Freiburg

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