Wetter-Lexikon: Q

Quecksilberbarometer

Nach einem von dem Italiener Torricelli 1643 erkannten physikalischen Prinzip konstruiertes Instrument zur Messung des atmosphärischen Luftdrucks. Torricelli fand heraus, dass der Luftdruck Flüssigkeiten so weit in einer eingetauchten Vakuumröhre aufsteigen lässt, bis er der Flüssigkeitssäule die Waage hält. Da diese Säule bei dem relativ leichten Wasser gut 10 Meter hoch wäre, bedient man sich im Flüssigkeitsbarometer des schwereren Quecksilbers, das dem Normaldruck schon bei einer Säulenhöhe von 760 Millimetern bzw. Torr die Waage hält.

Quellwolken

Wolken mit vorherrschender vertikaler Erstreckung, deren Mächtigkeit von der Temperaturschichtung der Luft und der freiwerdenden Kondensationswärme abhängt (labile Schichtung). Sie reichen von den kleineren Cumulus- bis zu den an die Tropopause reichenden Cumulonimbus-Wolken: Cumulus humilis, mediocris und congestus; Cumulonimbus calvus und capillatus, mit "Amboß" Cumulonimbus incus.

Quelle: MeteoData