Yokosuka D4Y Suisei

In den USA wird ein seltener japanischer Sturzkampfbomber restauriert, dessen gedrosseltes Triebwerk zumindest am Boden für authentische Klangkulisse sorgen dürfte.

Einer der leistungsfähigsten Sturzbomber des Zweiten Weltkriegs, die Yokosuka D4Y Suisei (Komet), ging erst Anfang 1943 voll in die Produktion für die Kaiserliche Japanische Marine. Die Suisei mit dem alliierten Codenamen »Judy« war schnell, robust und gut bewaffnet. Insgesamt wurden 2038 Suisei-Sturzbomber gebaut, sowohl mit Sternals auch mit Reihenmotor. Doch zu dem Zeitpunkt, als die D4Y in nennenswerten Stückzahlen in Dienst gestellt wurde, hatte sich das Blatt bereits gegen Japan gewendet, und die Suisei konnte den Kriegsverlauf nicht mehr umkehren.

Heute existieren lediglich noch zwei D4Y Suisei, eine als statisches Exponat in Japan, die andere wird gerade vom Planes of Fame Air Museum in Chino, Kalifornien, in rollfähigen Zustand restauriert. Als eines von mehreren 1990 auf der Insel Babo in Indonesien geborgenen japanischen Flugzeugwracks kam die D4Y1 Suisei, Ser.Nr. 7483, anfangs ins Museum of Flying nach Santa Monica in Kalifornien.

Im Jahr 1991 dann der Paukenschlag: Das Museum gab seine Pläne bekannt, fünf der geborgenen Maschinen in flugfähigen Zustand zu restaurieren, drei A6M-Zero- Jäger, einen G4M-Bomber und die D4Y. Bis heute wurden allerdings lediglich die drei Zero-Jäger restauriert, und der G4MBomber ist als Blickfang in einem Absturz- Diorama im Planes of Fame Air Museum in Chino weit davon entfernt, wieder in sein Element aufzusteigen.

Seiten

Yokosuka D4Y Suisei - ein aufsteigender Komet
Weitere Themen aus dieser Rubrik

Yokosuka D4Y Suisei

In den USA wird ein seltener japanischer Sturzkampfbomber restauriert, dessen gedrosseltes Triebwerk zumindest am Boden für authentische Klangkulisse sorgen dürfte. mehr >

Das könnte Sie auch interessieren