Nur bedingt kriegstauglich

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Die ganze Auslegung war relativ einfach, Ergonomie und Bedienfreundlichkeit waren kein Thema, noch nicht einmal ein Instrumenten- oder Schaltbrett war vorhanden, wie es sonst eigentlich um 1915 schon bei den meisten Flugzeugen üblich war.

Ein großes Schutzblech dominierte den Pilotensitz hinter dem Motor, das den Mann am Steuerknüppel im Wesentlichen vor der Abwärme und dem austretenden Öl schützen sollte.

Die Funktion eines Brandschotts erfüllte es nur eingeschränkt – denn die Fotos zeigen links und rechts die zahlreichen Leitungen für die Benzinanlage und das Kühlwasser.

Die bescheidenen Instrumente und Schalter waren an den Rumpfseiten angeordnet, links überwiegend die Bedienelemente für den Motor und die Benzinanlage und rechts, zusammen mit dem wichtigen Drehzahlmesser und der Benzinuhr, die wenigen Flugüberwachungs- und Navigationsgeräte – ein Höhenmesser und eine Borduhr.

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Nur bedingt kriegstauglich - TEXT und FOTO: Peter W. Cohausz
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