"No.15" erfreut Großbritannien

»Kleiner Doppeldecker« hat Otto Lilienthal anno 1895, ein Jahr vor seinem tödlichen Absturz, seinen 15. Flug - ap parat bezeichnet. Ein halbes Jahrzehnt arbeitete Carsten Brinkmeier aus Weinheim an einem authentischen Nachbau … und verschenkte ihn

Die faszinierend einfach anmutenden Lilienthal-Gleiter werden oft und gern nachgebaut. Es gibt Dutzende mehr oder minder gelungene Reproduktionen in privaten Sammlungen und öffentlichen Museen. Manche sind bestenfalls gut gemeinte Attrappen aus selbst ernannter »Meisterhand« …

Die besten und flugtauglichsten stammen von dem DDR-Drachenflugpionier und Ingenieur Stephan Nitsch. Als ihm das SED-Regime seinen Sport verbot, tröstete er sich seit 1973 mit dem Bau der unverdächtigen Lilienthal- Apparate. Er war ein leidenschaftlicher Experte und half anderen Enthusiasten kollegial mit Tipps und Zeichnungen.

Der Magdeburger, der 2008 bei Hannover 52-jährig starb, konnte mit seinen sorgfältigen Nachbauten das famose Otto-Lilienthal-Museum in Anklam fast im Alleingang bestücken.

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"No.15" erfreut Großbritannien - TEXT: Stefan Bartmann
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