Eine italienische Tragödie

Luftfahrtenthusiasten rund um den Globus wenden viel Zeit und Geld auf, um Oldtimer zu erhalten. Umso bedauerlicher ist es, wenn eine seltene Maschine aus Nachlässigkeit verfällt. So geschehen in Italien

Eine italienische Tragödie © Richard Chapman
Die Tragödie begann an einem sonnigen Tag in Italien im Jahr 1980, als die Grumman HU-16 Albatross, Ser.Nr. 51-7253, in dem pittoresken Luftfahrtmuseum Museo dell’Aria Castello di San Pelagio eintraf.

Das Amphibienflugzeug war gut in Schuss und sollte im Besitz der Aeronautica Militare Italiano (AMI), der italienischen Luftwaffe, verbleiben, und die einzige Aufgabe des Museums war es, die Maschine in bestmöglichem Zustand zu erhalten.

Doch das Museum verlor bald das Interesse am Erhalt der Albatross und setzte sie der Witterung aus, sodass die Korrosion immer größer wurde.

Anfangs schien das Luftwaffenpersonal den Zustand der Albatross jährlich zu untersuchen und die Motoren probeweise laufen zu lassen.

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TEXT: Richard Chapman, FOTOS: Richard Chapman
Artikel aus Flugzeug Classic Ausgabe 12/2013. Jetzt abonnieren!
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