Heinkel He 51

Gut drei Jahre vergingen seit unserem Besuch in Peter Davies-Garners Werkstatt, wo der Nachbau einer Heinkel He 51 entsteht. Was ist seitdem passiert?
Von Peter W. Cohausz, Markus Wunderlich

Nicht, dass es in Davies-Garners Werkstatt eng zugehen würde (FLUGZEUG CLASSIC 09/2008), aber bei unserem letzten Besuch war eindeutig mehr Platz. Denn nach vielen Detail- und Versuchsarbeiten und einer schöpferischen Pause ist über die Jahre 2010 und 2011 nun das Stahlrohrgerüst des Rumpfes weit fortgeschritten. Nachdem alle Oberflügelrippen und die meisten Unterflügelrippen fertiggestellt waren, hatte sich Peter Davies-Garner im Januar 2010 dazu entschlossen, mit dem Aufbau des Rumpfes zu beginnen. Eine gute Auftragslage bei seinen Modellbauarbeiten ermöglichte es ihm nämlich, die teuren Stahlrohre zu kaufen, mit Luftfahrt-Prüfzeugnis.
Da die Rumpf-Seitenteile in sich verwunden sind, war es unmöglich, diese flach auf einem Brett als Helling herzustellen. Deshalb begann der Rumpfaufbau mit der Oberseite. Die Rohre werden zunächst nur aneinander geheftet und noch nicht vollständig verschweißt, um einzelne Rohrstücke noch ohne großen Aufwand austauschen zu können. Der Bau ist für Peter Davies-Garner und seine Freunde trotz inzwischen vorhandener reichlicher Dokumentation immer noch ein Vortasten in den Flugzeugbau der 1930er-Jahre.

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