Gotha Go 150 - Vor 70 Jahren: Höhenweltrekord!

Wettbewerbe oder Rekordflüge waren schon immer ein bewährtes Mittel, die Leistungsfähigkeit eines Flugzeuges unter Beweis zu stellen und internationales Ansehen zu erringen. In den 1930er-Jahren übertreffen sich durch die rasante technische Entwicklung in der Luftfahrt innerhalb weniger Jahre Bestleistungen und Rekorde. Auch die Gothaer Waggon­fabrik mischte mit ihrer Gotha Go 150 mit

Nachdem die Flugzeugproduktion mit dem Ende des Ersten Weltkriegs eingestellt werden musste, beginnt die Gothaer Waggonfabrik (GWF) ab 1933 wieder mit dem Bau von Flugzeugen. Zunächst übt man sich in der Rolle des Lizenznehmers mit der Serienproduktion der Heinkel He 46 und Focke Wulf Fw 58, bevor die erste Eigenentwicklung Gotha Go 145, ein Schuldoppeldecker für die Luftwaffe, Einzug in die Taktstraße hält. Jedoch: Die GWF spielt für größere militärische Entwicklungsaufträge beim Reichsluftfahrtministerium (RLM) allerdings keine Rolle. In dem Gothaer Unternehmen setzt man deshalb ab 1938 große Erwartungen in das neue Leichtflugzeug Gotha Go 150.

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Gotha Go 150
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