Curtiss P-40C

In China glänzte die P-40 bei den »Flying Tigers« gegenüber den japanischen Jägern und Bombern, während sie in Russland zum reinen Arbeitstier degradiert wurde. Die Curtiss Hawk 81A-3, Ser. Nr. 14777, ist nun wieder auferstanden. Von Frank B. Mormillo

Im Jahre 1941 lieferte Curtiss 930 Jäger an die RAF, darunter die Tomahawk IIB AK295. Die USAAF hatte bereits 193 Exemplare mit der Bezeichnung P-40 erhalten. Da der Jäger in Höhen über 4500 Meter schwächelte und weder mit der Messerschmitt Bf 109 noch der Focke-Wulf Fw 190 mithalten konnte, setzte die RAF ihn in Afrika ein und siehe da: In niedrigeren Höhen leistete er dank seiner Manövrierfähigkeit gute Dienste. Auch die südafrikanische und die australische Luftwaffe setzte die P-40 ein, ab Oktober 1941 verlagerte sich ihr Schwerpunkt in den Mittleren Osten.

Ihre glanzvollen Zeiten hatte die P-40 in China. Dort, im fernen Osten, wird die P-40 in den Händen der American Volunteer Group praktisch zur Legende. Die »Flying Tigers«, wie man die Söldnertruppe um General Claire Chennault im Dienste der chinesischen Luftstreitkräfte nennt, trotzen mit ihren Flugzeugen erfolgreich den Japanern. Piloten acht unterschiedlicher Nationalitäten sind dort versammelt, die charakteristischen Haifischmäuler auf dem Bug sind bis heute untrennbar mit der P-40 verbunden. In den neun
Monaten ihres unabhängigen Bestehens zerstören sie an die 300 Feindmaschinen bei nur vier eigenen Verlusten im Luftkampf.

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Fotos: Frank B. Mormillo
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